NOCHMAL INS BRAUTKLEID
After-Wedding-Shooting — das Kleid verdient einen zweiten Auftritt
Am Hochzeitstag bleiben für Paarbilder selten mehr als dreissig Minuten — zwischen Apéro, Reden und Torte. Beim After-Wedding-Shooting drehen wir den Spiess um: Das Kleid kommt nochmal aus dem Schrank, wir haben einen halben Tag Zeit und suchen uns die Kulisse aus, die am Hochzeitstag zu weit weg war. Bergsee, Nebelmeer, Schnee — was auf eurer Liste stand, holen wir nach.
Spot-Ideen nach Jahreszeit
- Frühsommer — Bergseen: Riffelsee mit Matterhorn, Seealpsee, Oeschinensee: die Postkartenspots ohne Hochzeitstags-Stress, solange noch Schneereste die Gipfel zeichnen.
- Hochsommer — Wasser & Abendlicht: barfuss ins Seeufer, Abendlicht bis spät — auch mitten in Zürich oder Basel nach Mitternacht: leere Gassen, Lichter, Grossstadtromantik.
- Herbst — Nebelmeer: über den Wolken auf Rigi, Uetliberg oder Zugerberg; goldene Lärchen im Engadin.
- Winter — Schnee: Brautkleid vor verschneiten Lärchen — kalt, kurz und unvergesslich; mit warmen Pausen geplant.
So planen wir — mit Wetter-Joker
- Spot & Wunschbild wählen — ihr sagt mir, welches Bild euch am Hochzeitstag gefehlt hat; ich schlage passende Orte und Jahreszeit vor.
- Datum mit Joker — wir setzen einen Haupttermin und einen Ausweichtermin; entschieden wird ein, zwei Tage vorher nach Wetterlage, nicht in Panik am Morgen.
- Logistik von mir — Bahnzeiten, Sonnenstand, Gehzeiten, Ersatzspot auf anderer Höhe: ihr bekommt einen entspannten Ablauf, kein Expeditionsprogramm.
- Shooting im Halbtags-Format — wir warten aufs Licht, statt ihm hinterherzurennen; die Bilder kommen handbearbeitet in eure private Online-Galerie.
Warum es sich lohnt
- Kein Zeitdruck: keine Gäste, kein Programm — nur ihr, das Licht und ein halber Tag Zeit.
- Jede Location möglich: auch die mit 45 Minuten Anfahrt und Seilbahn.
- Entspannter als je: Der grosse Tag ist vorbei, die Nervosität auch.
- Trash the Dress light: Das Kleid darf leben — barfuss ins Wasser, in die Wiese, in den Regen. Wie viel es aushalten soll, entscheidet ihr.
Kombination mit den Flitterwochen
Ihr habt im Ausland geheiratet und wollt die Alpenbilder nachholen? Viele Paare verbinden das Shooting mit ihren Flitterwochen in der Schweiz: ein Vormittag am Bergsee, danach weiter in die Ferien. Auch als Geschenk zum ersten Hochzeitstag hat sich das Format bewährt — und für alle, die zu zweit in den Bergen heiraten wollen, gibt es die passenden Destination-Wedding-Angebote.
Häufige Fragen — After-Wedding-Shooting
Wie lange nach der Hochzeit ist das sinnvoll?
Egal — eine Woche, ein Jahr, zum ersten Hochzeitstag. Das Kleid passt? Dann passt der Termin.
Muss das Kleid dreckig werden?
Nur wenn ihr wollt. «Trash the Dress» heisst bei mir: Das Kleid wird getragen wie ein Kleid, nicht geschont wie ein Museumsstück. Was es aushalten soll, entscheidet ihr.
Was, wenn das Wetter nicht mitspielt?
Dafür gibt es den Ausweichtermin und Ersatzspots auf anderer Höhe — Regenstimmung am Bergsee kann übrigens dramatischer aussehen als Sonnenschein.
Könnt ihr Frisur und Make-up organisieren?
Ich empfehle euch gerne Leute aus meinem Netzwerk — gerade fürs Berg-Shooting lohnt sich wetterfestes Styling.
Geht das auch ohne Brautkleid?
Klar — dann ist es ein Paarshooting an eurem Traumort, im Outfit eurer Wahl.
Wie kommen wir auf 2000 Meter — wandern wir?
Nur wenn ihr wollt: Die meisten Spots sind mit Bahn oder Seilbahn erreichbar, die letzten Meter plane ich brautkleidtauglich.