LOCATION-GUIDE GRAUBÜNDEN

Die schönsten Hochzeitslocations in Graubünden

Nirgends in der Schweiz liegt Glamour so nah an der Wildnis wie in Graubünden: Grandhotels mit über hundert Jahren Geschichte, ein Märchenschloss auf dem Felsen, Lärchenwälder und Seen auf 1800 Metern. Und darüber das Engadiner Licht, das Maler und Fotografen seit Generationen anzieht. Hier ist mein Location-Guide für das grösste Hochzeits-Terrain des Landes.

St. Moritz: die grossen Häuser

Die Grandhotels von St. Moritz sind Bühnen — gebaut, um Auftritte zu inszenieren:

  • Badrutt’s Palace: Die Silhouette über dem St. Moritzersee ist weltberühmt — Säle, Treppen und Seeblick für Bilder mit grosser Geste.
  • Kulm Hotel: Geschichte seit 1856 und Panoramalage — klassische Eleganz mit Bergkulisse.
  • Suvretta House: Etwas abseits, ruhig, mit freiem Blick in die Berge — das diskreteste der grossen Häuser.

In allen Häusern gilt: Foto-Regeln für öffentliche Bereiche kläre ich vorab mit dem Haus — das gehört bei mir zur Vorbereitung.

Davos und die Täler: Jugendstil und Grandhotel-Romantik

Schatzalp, Davos: Das Jugendstil-Hotel über Davos — Thomas Manns «Zauberberg»-Kulisse, erreichbar mit der Standseilbahn. Sonnenterrasse, historische Säle und Bergblick: eine Location wie aus einer anderen Zeit. Mehr zur Region: Hochzeitsfotograf Davos.

Waldhaus Sils: Das Grandhotel auf dem Hügel zwischen Silsersee und Silvaplanersee — seit Generationen in Familienhand, umgeben von Lärchen und Seen. Im Herbst, wenn die Lärchen golden werden, ist das Oberengadin kaum zu übertreffen.

Schloss Tarasp und die wilden Kulissen

Schloss Tarasp, Unterengadin: Das Schloss auf dem Burghügel ist eine der dramatischsten Kulissen des Landes — Trauungen sind im Schlosshof und in der Kapelle möglich; Details und Verfügbarkeit kläre ich vorab. Ringsum: Dörfer mit Sgraffito-Fassaden wie Guarda oder Ardez, die wie gemalt wirken.

Dazu kommen die Kulissen, die keine Buchung brauchen: die Seen von Sils und Silvaplana, Lärchenwälder, Pässe und Hochebenen. Für Paare, die hoch hinaus wollen: Berghochzeit in der Schweiz — und für die Region insgesamt Hochzeitsfotograf Graubünden.

Jahreszeiten und Licht im Engadin

Das Engadiner Licht ist berühmt für seine Klarheit — die Höhenlage macht Farben satter und Schatten schärfer. So nutze ich es:

  1. Sommer: Lange Abende, Shooting an den Seen zur goldenen Stunde — das Wasser wird zum Spiegel der Berge.
  2. Herbst: Goldene Lärchen ab Anfang bis Mitte Oktober — die vielleicht schönsten zwei Wochen des Bündner Jahres.
  3. Winter: Verschneite Grandhotel-Romantik und blaue Stunde am Nachmittag — mehr dazu im Guide Winterhochzeit in der Schweiz.

Häufige Fragen — Heiraten in Graubünden

Grandhotel oder Berghütte — was passt zu uns?

Fragt euch, wo ihr am Abend sitzen wollt: im Ballsaal oder am Holztisch. Fotografisch funktionieren beide Welten — oft kombiniere ich sie: Feier im Haus, Paarshooting in der Wildnis.

Wie viel Zeit brauchen wir fürs Paarshooting?

In den Bergen rechne ich 60–90 Minuten inklusive Wege — die Distanzen sind grösser als im Unterland, die Kulissen entschädigen dafür doppelt.

Funktioniert eine Hochzeit in der Höhe auch mit Gästen?

Ja — Bergbahnen und Hotels sind auf Gesellschaften eingerichtet. Wichtig ist ein Zeitplan, der Bahnzeiten und Wetterfenster respektiert; den baue ich mit euch.

Wann sind die goldenen Lärchen?

Meist in den ersten drei Oktoberwochen — wer dieses Bild will, legt den Termin bewusst in diese Zeit und hält den Shooting-Slot flexibel.

Heiraten im Schnee — geht das in St. Moritz?

Wunderbar sogar: Wintersonne, verschneite Seen und Häuser, die im Winter in Hochform sind. Praxis-Tipps: Winterhochzeit Schweiz.